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ACHTUNG! IN DEM GERÄT SIND LEBENSGEFÄHRLICHE SPANNUNGEN VORHANDEN, AUCH NOCH MEHRERE MINUTEN LANG NACH TRENNUNG VOM STROMNETZ! Der Betrieb ohne zusätzliches Umbaugehäuse, in welches das PC–Netzteil eingebaut wird, entspricht nicht den VDE–Vorschriften, da durch die recht großen Lüftungsöffnungen mit metallischen Gegenstän–den Kontakt zu netzspannungsführenden Schaltungsteilen möglich ist! |
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Eigentlich war nun alles klar und der Umbau eines identischen Netzteils nur noch Routine. Zunächst wurde die Zuleitung von der Drossel zur 5V–Schiene wieder mit einem Spannungsregler LM7805 versehen, außerdem die Plus–Leitung zum Lüfter mit einem LM7812, damit dieser bei 20V nicht davonfliegt. Der 12V-–Regler LM7812 benötigt keine Massezuleitung; diese wird von dem 5V-Regler LM7805 über seinen Masseanschluß und das Kühlblech bereitgestellt: Dieses darf also keinen elek–trischen Kontakt zu anderen Bauteilen der Platine haben! Auch der Vorwiderstand der wieder eingesetzten Leuchtdiode holt sich der Einfachheit halber die Masse vom Kühlblech, was mit Löten aber nur geht, wenn wie im Bild der Kühlkörper (stammt von einer defekten TV-Platine) aus verzinntem Kupfer besteht. Die 5V–Schiene wurde hinter dem LM7805 diesmal nicht mit einem Elko gestützt; es geht also auch ohne. Die beiden Kondensatoren der 12V–Schiene (1000µ/16V) wurden durch drei gerade in der Bastelkiste vorhandene Kondensatoren 470µ/25V ersetzt; korrekt sollten zwei Elektrolyt–kondensatoren 1000µ/25V eingesetzt werden. Ignoriert man die Spannungsfestigkeit, fliegen einem bei mehr als 16V nach kurzer Zeit die Elkos um die Ohren (Bild 1). Der im Beispiel verwendete Lastwiderstand von 120Ohm für die 12V–Schiene muß mindestens 3 Watt ver–kraften können (der 2W–Typ dürfte es auf Grund der Lüfterkühlung auch tun); der Widerstandswert kann aber auch etwas größer, jedoch möglichst nicht über etwa 150Ohm sein. Nach dem Studium einiger Publi–kationen liegt die Mindestlast in der Funktionsweise des Netzteils begründet und liegt irgendwo oberhalb von 0,1A. Bei sehr leistungsstarken ATX-Netzteilen wurde von erforderlichen Grundlasten um 1A berich–tet. Die Gleichrichter wurden diesmal (noch) nicht umgebaut, da für die 12V–Schiene ein 10A–Typ verbaut ist (für die 5V–Schiene ist ein 20A–Typ eingesetzt) und bei Maximalspannung 20V dieser Wert auf Grund der Leistungsklasse des Netzteils nicht überschritten werden kann: bei 20V und 7A werden 140W umgesetzt, was bei einem angenommenen Wirkungsgrad des 200W–Netzteils von 70% das Ende der Fahnenstange bedeutet. Rechnerisch könnte das Netzteil bei einer Ausgangsspannung von 9V mit 15A belastet werden, was dann aber den Tod des Gleichrichters bedeuten würde. Entweder setzt man also eine Sicherung 8A/10A ein oder baut die Gleichrichter um. |
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Bild 1 |
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Nachdem alles spannungsfest und der Trimmer wieder durch ein Potentiometer 5k ersetzt ist, muß nun noch der Spannungsteiler für die Regelung modifiziert werden (Bild 2). |
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Bild 2 |
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Mit der in Bild 2 gezeigten Dimensionierung wird ein Regelbereich von etwa 8,8V bis 20,4V erreicht (Bilder 3 / 4 / 5); der im Bild 4 sichtbare, etwas geringere Wert von 20,1V ist dem etwas dünnen Kabel zur Last und der Messung direkt an dieser geschuldet. |
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Bild 3 / 4 / 5 |
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Als Last wurden zwei 24V–H4–Lampen sowie die in den vorangegangen Ausführungen erwähnten 12V–H4– und Schreibtischlampe (letztere in Reihenschaltung) verwendet. Das Netzteil startet mit Maximal–spannung und dieser Gesamtlast trotz des hohen Kaltstromes der Leuchtmittel problemlos. Bei anderer Dimensionierung des Spannungsteilers für die Regelung kann der Regelbereich sicher nach unten erweitert werden, allerdings muß dann der Lüfter unbedingt über ein kleines Zusatznetzteil (bspw. 9V/1W–Trafo + Brückengleichrichter + Elko) versorgt werden. Auf eine unbeschichtete Lochrasterplatte montiert, könnte es kopfüber auf die beiden Kühlkörper geschraubt werden. Der Regler–IC KA7500B ist pin–sowie funktionskompatibel mit den ICs IR3MO2 und TL494CN und wurde übrigens auch in einem älteren 420W–ATX–Netzteil gesichtet, weshalb eine weitere Fortsetzung ansteht... |
| Fortsetzung folgt, ein ATX–Netzteil regelbar und bis 20A |
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